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Kenia Reiseberichte, Reiseberichte Afrika mit einem Hauch von Abenteuer von Jörg Wurmisch

Kenia Reiseberichte

Allein unterwegs in Nordkenia

So wie die meisten Kenianer in Nordkenia reisen, besuchte ich die Orte:

Nairobi, Kitale, Lodwar, Kalokol, Turkanasee, Lokichoggio, Nairobi, Isiolo, Moyale, Marsabit, Nationalpark Marsabit, Nanyuki und Meru

Kenia Reiseberichte: Kenia Bilder Bildermappe  Nairobi und Nordkenia

.Mit dem Zug quer durch Kenia

Von Mombasa über Nairobi nach Kisumu am Viktoriasee

Reiseberichte Kenia: Kenia Bilder Bildermappe Mombasa

Mit der Royal Star nach Sanzibar.

Eine Schnupperkreuzfahrt die von Mombasa aus nach Sanzibar geht

.Sanella Alben

Reiseberichte aus dem Sanellaalbum Afrika: Teil Uganda Kenia Tansania

Uganda Kenia Tansania

Uganda Kenia Tansania

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Kenia im Überblick

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Geographie: Kenia grenzt im Norden an den Sudan und Äthopien, im Osten an Somalia, im Westen an Uganda, im Süden an Tansania und im Südosten an den Indischen Ozean. Der größte Teil des Landes, vor allem im Norden und Osten, ist Trocken- oder Halbtrockengebiet. Vom Indischen Ozean steigt das Land langsam vom Buschland über das fruchtbare Ackerland bis zum Hochland an.

Fläche: Kenia bedeckt ein Gebiet von etwa 582.646 qkm und liegt beidseitig des Äquators.

Klima: In den Tiefebenen, vor allem entlang der Küste, herrscht tropisches Klima, heiß und feucht. Auf den Hochebenen und im Hochland ist das Klima gemäßigter. In Westkenia und dem größten Teil von Nyanza kommt es zu heftigen Regenfällen. Es gibt zwei Regenzeiten, die langanhaltenden Regenfälle von April bis Juni und die kurzanhaltenden Regenfälle von Oktober bis November. Während der Trockenzeit von September bis März ist Kenia aufgrund seines warmen Klimas ein ideales Urlaubsland.
Bevölkerung:
Gemäß der nationalen Volkszählung im August 1999 leben schätzungsweise 28.808.658 Kenianer im ganzen Land verteilt. In den Halbtrockengebieten im Norden und Nordosten leben kaum mehr als 2 Personen/qkm, im reichen und fruchtbaren Westen dagegen 120 Personen/qkm. Im Rift Valley variiert die Bevölkerungsdichte von Gebiet zu Gebiet mit einem Durchschnitt von 13 Einwohnern/qkm. Fast 25% der Gesamtbevölkerung lebt in den Großstädten Nairobi, Mombasa und Kisumu und großen Städten wie Nakuru. 50,48% der Gesamtbevölkerung sind Frauen.
Ethnische Gruppen: Kuschiten: Diese Gruppe umfasst Somali, Orma, Rendille und Borana.
Bantu: Hierzu zählen Gikuyu, Luhya, Kamba, Embu, Meru und Kisii.
Niloten: Diese Gruppe umfasst die Luo, Kalenjin, Maasai, Teso und Samburu.

Religion: Protestanten: 38% Katholiken: 28% Naturreligionen: 26% Moslems: 7% Andere: 1%

Sprachen: Englisch (Amtssprache), Swahili (Nationalsprache), örtliche Dialekte.

Wichtige Handelsstädte: Nairobi ist die Hauptstadt Kenias und ein Handelszentrum. Die Stadt liegt ca. 500 km von der Küste entfernt auf halbem Weg zwischen den Hauptstädten Ugandas und Tansanias. Sie ist die größte Stadt Ostafrikas und Sitz zweier UN-Behörden, UNEP und Habitat. Mombasa ist Kenias wichtigster Hafen und ein beliebter Urlaubsort. Die Stadt liegt auf einer Insel in einer geschützten Bucht. Es ist der einzige Hafen, der nicht nur Kenia versorgt, sondern auch Binnenländer wie Uganda, Rwanda, Burundi, die Demokratische Republik Ostkongo und Südsudan. Kisumu ist die größte Hafenstadt am Victoria-See und vesorgt Kenia, Uganda und Tansania. Nakuru ist eine Stadt im Becken des Rift Valley; sie lebt von Landwirtschaft und Industrie. Eldoret liegt an der Hauptverkehrs- und Eisenbahnstrecke nach Uganda. Es lebt hauptsächlich von der Landwirtschaft und versorgt die Weizen- und Maisanbauer am Nordgraben.

Nordkenia: Es gibt Teile von Kenia, von denen selbst Kenianer nichts wissen und wo sich selten ein Reisender hin verirrt. Der Norden von Kenia ist Ödland. Es ist mit wenigen Ausnamen, mehr als zehn Monate im Jahr, völlig ausgedörrt. Nordkenia ist für Individualreisende noch immer eine der aufregendsten Regionen Afrikas. Nordkenia ist die Heimat vieler nomadischer Viehhirten wie der Turkana, Samburo, Rendille, Gabbra, Borana und Somali. Das beliebteste Ziel einer Reise dort hin ist der Turkanasee. Es werden, nach dem die Straßen sicherer als vor ein paar Jahren sind, wieder organisierte Touren angeboten. Wo auch immer es möglich ist gibt es kleine Ansiedlungen. Die Menschen führen dort ein karges Leben. Die Wüstenstädte haben einen besonderen Reiz und liegen oft hunderte Kilometer auseinander. Sie sind sehr wichtig für die Nomaden. Der Reisebericht: "Allein unterwegs in Nordkenia" schildert, mit einem Hauch von Abenteuer, eine Reise die für Europäer ungewöhnlich in dieser Region ist. Ich reiste wie die meisten Kenianer dort reisen. Ich besuchte von Nairobi aus, die Orte: Kitale, Lodwar, Kalokol, Turkanasee, Lokichoggio, Karen Blixen, Isiolo, Moyale, Marsabit, Nationalpark Marsabit, Nanyuki und Meru. Das kleine Städtchen Kitale, ursprünglich von weißen Siedlern errichtet, liegt am Fuße des Mount Elgon. Die Stadt ist Ausgangspunkt für die Fahrt in das Gebiet der Turkana am Westufer des Turkana- Sees. Lodwar ist die einzige größere Stadt im Umkreis von mehreren hundert km und sie ist die Verwaltungsstadt vom Turkana- Distrikt. Der Turkana- See ist mit 6405 kmē das größte Binnengewässer Kenias; der nördlichste Teil gehört jedoch noch zu Äthiopien. Lokichoggio befindet sich im Nordwesten Kenias. Der Ort liegt nahe der Grenze zu Uganda und ist der letzte kontrollierte Außenposten Kenias vor dem Sudan. Der Ort Isiolo liegt zwischen dem fruchtbaren Hochland und der Wüste. Er ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für die Weiterreise nach Moyale über Marsabit und Mandera über Wajir. Moyale liegt im Norden von Kenia. Sie ist eine Stadt, die sich über kenianisches und äthiopisches Gebiet erstreckt. Mit ihrem kleinem Zentrum und einer Umgebung mit weitläufig lockerer Bebauung ist sie eine hübsche Stadt. Der Ort Marsabit ist Verwaltungshauptstadt des größten Bezirks von Kenia. Er liegt in einer Höhe von eintausend Meter. Inmitten einer trockenen Wüstenlandschaft ist der Ort eine faszinierende Bergoase. Im Nationalpark Marsabit gibt es noch undurchdringlichen Hochwald, herrliche Kraterseen, viele Elefanten und noch mehr Büffel. Die Marsabit Lodge liegt in eintausendsiebenhundert Meter Höhe. Nanyuki liegt auf dem Äquator und ist Zentrum der Landwirtschaft. Der Ort liegt nahe dem Mount Kenya. Meru liegt nahe dem Äquator und hat viele öffentliche Bauten. Der Ort liegt auf einer Höhe von eintausendfünfhundert Meter nahe dem Mount Kenya.

Die Uganda - Bahn: Die Uganda-Bahn ist eine 940 km lange Bahnstrecke in Uganda und Kenia in Ostafrika, die zwischen dem Hafen Mombasas am Indischen Ozean und Kampala verläuft. Wichtige Stationen sind Mombasa, Nairobi, Nakuru und Kisumu am Viktoriasee. Mombasa, gelegen auf einer Insel, ist die zweitgrößte Stadt in Kenia. Längst hat sie sich auf das Festland ausgeweitet. Im Süden verbunden durch die Likoni-Fähre, im Westen bildet der Makupa-Damm die Verbindung, und im Norden überspannt die Nyali-Brücke den oberen Teil des Crew und Mombasas alten Hafen. Der Handel über Kenias größten Hafen ist die Lebensader Mombasas. Eine wichtige Einnahmequelle durch den Tourismus sind die Strände nördlich und südlich von Mombasa. Nördlich von Mombasa befindet sich die größte Zementfabrik von Afrika. Nairobi ist die Hauptstadt von Kenia, 500 km von der Küste entfernt liegt sie auf 1670 m über dem Meeresspiegel und hat ca. 2Mill. Einwohner. Sie ist die größte Stadt zwischen Kairo und Johannesburg und zählt zu den wichtigsten Handelszentren in Ostafrika. Nakuru liegt 160 km auf 1850 m Höhe zwischen dem Lake Nakuru und dem Vulkankrater Menengai. Sie ist mit 150000 Einwohner nach Kisumu die viertgrößte Stadt in Kenia. Kisumu, der heute 400000 Einwohner umfassende hübsche Ort liegt am Viktoriasee. Kisumu ist ein bedeutender Industriestandort und besitzt eine Großbrauerei, Getreide-, Fisch- und Zuckerfabriken, Düngemittel- und Fischnetzfabrikation.

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