Sanella-Bilder

Sammelwerk Australien

(umfaßt 100 Bilder)

B i l d

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Maoris beim Tätowieren

Tätowierungen galten bei den alten Maoris als der vornehmste Schmuck. Die Tätowierung war sozusagen die Visitenkarte eines Maori. Da waren bestimmte Linien, die nur die Angehörigen eines Stammes trugen, andere zeigten, aus welcher Familie der Mann kam und wieder andere waren den Häuptlingen vorbehalten. Viele Häuptlinge, die Verträge mit den Weißen schlössen, unterzeichneten nicht mit ihrem Namen - sie kannten ja keine Schrift -, sondern mit den gleichen Zeichen, die sie als Tätowierung im Gesicht trugen.

 

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Klebestele im Album

Maoris beim Tätowieren

Das Wort tätowieren leitet sielt ab vom polynesischen "tatau", das soviel wie "schlagen" heißt. Beim Tätowieren werden mit Nadeln, Messern, kammartigen Werkzeugen Muster in die Haut gestochen oder geschlagen. Die Tätowierung ist in erster Linie als Schmuck gedacht. Häufig ist sie aber auch Rang oder Familienabzeichen oder hat eine religiöse Bedeutung.